Nach dem Mittag hört der Regen auf und die Sonne zeigt sich. Ich mache mich auf zur Küsten-, oder besser Ufer-Wanderung nach Dinard. Zuerst geht es dem Hafen von Saint-Malo entlang bis zum Plage des Bas-Sablon. Nach dem Strand quere ich die Engstelle der Halbinsel Aleth (die Geburtsstätte von Saint-Malo) und folge dem Plage de Solidor.
Etwa in der Mitte des Strandes geht es etwas ins Landesinnere, steigt an und ich bin auf dem Sentier Littoral, der schön in die Felsbuchten eingebettet ist. Schöne Ausblicke und die Treppen für die Umgehung der Felsen sind steil. Ich erreiche den Plage des Fours à Chaux, hier führt der Weg über den Strand und kann nur bei Niedrigwasser begangen werden. Es geht weiter über die Felsen, bis ich die Barrage de la Rance erreiche. Es ist eine Staumauer mit Gezeitenkraftwerk, gebaut 1966, und einer Schleuse für die Schifffahrt. Zusätzlich führt die Strasse D168 über die Sperre.
Danach geht der Weg durch das Villenviertel La Vicomte (der Uferweg ist leider gesperrt) mit seinen schönen Häusern und ich erreiche den Plage du Prieure. Von hier kann ich der schön angelegten Promenade nach Dinard folgen. Dann geht es mit der Fähre wieder zurück nach Saint-Malo.